Gesichtsöl

Gesichtsöl für jeden Hauttyp

 Glory Oil von Eco By Sonya  Rarefy Oil von Naturallogic

Wo liegt der Unterschied zwischen Gesichtsöl und Serum?

Die meisten haben inzwischen Öle und Seren bei sich zuhause im Badezimmerschrank. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Produktarten – und braucht man wirklich beide?

Öle haben in der Hautpflege eine lange Tradition uns sind vermutlich die älteste Form der Hautpflege. Ein Gesichtsöl dient dazu, die Haut zu pflegen, zu reinigen und zu regulieren. Ein hochwertiges Öl für das Gesicht besteht zu 100% aus pflanzlichen Bestandteilen und enthält selbstverständliche keine Parabene oder anderer Schadstoffe.

Im Gegensatz zu Ölen sind Gesichtsseren auf Wasserbasis hergestellt und haben dadurch eine eher gelartige Textur. Die Molekülstruktur von Seren ist in der Regel kleiner als die von Gesichtsölen. Das ermöglicht Seren in tiefere Hautschichten vorzudringen. Seren sind also sehr gut für eine tiefenwirksame Behandlung geeignet, wobei die Wirkstoffe tief in die Haut transportiert werden. Wo Öle ihre Stärken in der Feuchtigkeitspflege haben, können Seren mit gezielter Tiefenwirkung punkten.

Wie wirkt ein Gesichtsöl?

Gesichtsöle gibt es für alle Hauttypen. Sie werden entweder als reines Öl mit nur einem Inhaltsstoff oder als Mischung von Ölen angeboten. Teilweise sind Öle noch mit weiteren natürliche Zutaten wie Pflanzenextrakte oder Vitamine angreichert. Öle pflegen die Haut durch ihren hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Nährstoffen. Da Öle in ihrer chemischen Struktur Hautfett ähneln, dringen Öle einfach und schnell in die obersten Hautschichten und transportieren damit ihre wertvollen Inhaltsstoffe schnell und effektiv in die Epidermis. Dort spenden sie Feuchtigkeit und stärken die Hautschutzbarriere.

Die verschiedenen Öle haben unterschiedlich ausgeprägte Stärken und Eigenschaften die für den jeweiligen Hauttyp entsprechend ausgewählt werden können. Avocado, Mandelöl oder Nachtkerzenöl sind gut für trockene und reife Haut während Traubenkernöl oder Jojobaöl, aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften sehr gut für Mischhaut und unreine Haut geeignet ist. Zudem enthalten Öle eine hohe Konzentration an Antioxidantien, die wirkungsvoll vorzeitige Zellalterung bekämpfen. Ausgeprägte Anti-Aging Eigenschaften zeigen beispielsweise Tamanuöl, Avocadoöl oder Sanddornöl.

Die meisten Öle haben einen niedrigen Komedogenitätsgrad und kommen daher für alle Hauttypen in Frage. Einen sehr niedrigen Komedogenitätsgrad haben beispielsweise Arganöl, Cacayöl, Hanföl, Wildrosenöl oder Traubenkernöl. Sie verstopfen die Poren nicht und sind somit gut für unreine Haut geeignet. Nähere Ausführungen zu den Eigenschaften und Anwendungsschwerpunkten der Öle sind unter den Produktbeschreibungen zu finden. Rezepturen in denen mehrere Öle vermengt werden, haben unter anderem das Ziel die verschiedenen Stärken der Öle bedarfsgerecht zu kombinieren.

 Ere Perez Face Nektar   Ere Perez Face Nektar nach Anwendung

Anwendungstipps für Gesichtsöle

Auf jeden Fall nur hochwertige, natürliche pflanzliche Öle verwenden. Nur pflanzliche Öle haben hautpflegende Eigenschaften. Öle auf Paraffin-Basis (Mineralöl) bleiben auf der Haut liegen und sind allenfalls als purer Hautschutz zu gebrauchen. Die Öle immer auf die gereinigte und feuchte Haut auftragen, das ist ein Muss. Geben wir die Öle auf trockene Haut, kann die Haut sie schlecht aufnehmen. Sobald Wasser hinzukommt, bildet sich eine Öl-Wasser-Emulsion, indem hauteigene Emulgatoren Wasser und Öl verbinden. In Form dieser Emulsion werden die wertvollen Wirkstoffe des Öl ideal in die Haut transportiert.

Übrigens, die Meinung dass Gesichtsöle nicht gut für fettige oder unreine Haut ist, ist längst überholt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Tatsächlich können Gesichtsöle helfen Hautunreinheiten und übermäßige Talgproduktion vorzubeugen. Die Produktion von Talg oder Hautfett wird häufig durch mattierende oder entfettende Produkte wie alkoholhaltiges Gesichtswasser, austrocknendes Make-Up oder mattierendes Puder angeregt, sodass sich fettige Haut nicht regulieren kann. Gesichtsöl gibt der Haut ein Signal, dass sie selbst weniger Fett produzieren muss. Denn wenn die Haut von außen mit ausreichend Fett versorgt wird, stellt sie selbst die übermäßige Talg-Produktion ein. Das Ergebnis: Die Poren werden feiner und die Haut wirkt reiner.

 

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