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PEELING

Peelings

Warum Gesichtspeelings so wichtig sind

Wohlbefinden und Schönheit zeigen sich oft deutlich an unserem größten Organ, unserer Haut. Eine gesundes, ebenmäßiges Hautbild läßt unseren Teint erstrahlen. Unsere Haut setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen. In der Basalschicht (unterste Schicht) werden ständig neue Zellen gebildet. Dadurch werden die darüberliegenden Zellen kontinuierlich immer weiter nach oben geschoben, wo sie langsam austrocknen, verhornen und die oberste Schicht der Haut bilden. Aus den wasserreichen winzigen Basalzellen werde im Verlauf ihres Weges nach oben trockene Hautschüppchen. Jeden Tag stößt die Haut circa 14 Gramm abgestorbener Hornzellen ab. Bis die neuen Hautzellen als trockene, abgestorbenen Hornzellen an die Oberfläche gelangen, dauert es rund 28 Tage. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich jedoch der der Zellnachschub und die abgestorbenen Hornschüppchen bleiben länger liegen. Die Haut wirkt deshalb fahl und grau und ist schlechter durchblutet. Hier kommen die Peelings (aus dem englischen to peel, was soviel bedeutet wie schälen oder pellen) ins Spiel.

Wie wirken Peelings?

Peelings sind Glattmacher mit Sofort-Effekt. Bei Peeling-Produkten wird die reinigende Wirkung durch die Zugabe von sehr feinen, leicht abrasiv oder abrubbelnd wirkenden Substanzen gesteigert (Ausnahme: Enzymatisch wirkende Peelings). Bei herkömmlicher Kosmetik kommen meist synthetische Partikel (anderes Wort: Mikroplastik) für diesen Zweck zum Einsatz. Bei Naturkosmetikprodukten kommen hingegen nur natürliche Substanzen wie zum Beispiel feinpulverige Kiesel- oder Tonerde, Jojobaperlen oder feingemahlene Olivenkerne als Schleifkörper zur Anwendung. Dadurch reinigen Peelings porentief und entfernen abgestorbene Hautschüppchen. Die oberste Hautschicht, bestehend aus trockenen und abgestorbenen Hornzellen wird sanft abgetragen. Gleichzeitig wird die Haut massiert, die Durchblutung gefördert und die Bildung neuer Hautzellen angeregt. Die Haut wird glatter, rosig und frischer und ist nach einem Peeling besonders aufnahmefähig für Pflegeprodukte.

Wie oft sollten Peelings angewendet werden?

Nicht zu oft, aber trotzdem regelmäßig. Für normale Haut können Peelings ein- bis zweimal pro Woche als Ergänzung zur täglichen Reinigung angewendet werden. Die Peelings werden auf dem trockenen oder feuchten Gesicht unter Aussparung des Augenbereichs sanft massierend verteilt und anschließend mit lauwarmem Wasser abgespült. Übrigens, eine regelmäßige Anwendung von Peelings lässt die Haut keineswegs dünner werden oder schneller altern. Beim Peelen werden lediglich abgestorbene Hautschüppchen entfernt, die sich bereits im Prozess des Ablösens befinden.

Welches Peeling passt zu mir?

Grundsätzlich sollte sich ein Peeling auf der Haut angenehm anfühlen. Wer empfindliche und sensible Haut hat und ein Peeling mit zu großen Schleifpartikeln verwendet, kann auf das Peeling gereizt reagieren. In solchen Fällen, sind besonders sanfte Peelings mit sehr feinen Peelingkörpern empfehlenswert. Hochwertige Peelings sind häufig mit natürlichen Feuchtigkeitsspendern, Vitaminen, z.B. Vitamin C, E oder Pro Vitamin B5, Pflegeölen sowie rückfettenden oder hautberuhigenden Komponenten angereichert. Die Vitamine helfen unter anderem, freie Radikale abzuwehren oder unterstützen die Regenerationsfähigkeit und den Kollagenaufbau der Haut.

Was ist nach dem Peeling zu beachten?

Eine ausgiebige Feuchtigkeitspflege ist besonders wichtig nach einem Peeling. Glücklicherweise ist die Haut direkt nach einem Peeling besonders aufnahmefähig für Ihre Pflegeroutine. Benutzen Sie Ihre Lieblingsprodukte um die Haut mit Feuchtigkeit und mit wertvollen Nährstoffen zu versorgen. Toner, Maske, Gesichtscreme oder Öl und Serum oder eine Kombination davon. So kann sich die Haut wieder regenerieren und erholen.

Besonderheit: Enzymatische oder chemische Peelings

Das Ziel von Enzym- und Fruchtsäurepeelings ist genau dasselbe: Abgestorbene Hautschüppchen sollen schonend entfernt werden. Bei den enzymatischen Peelings ersetzt ein chemischer Prozess das mechanische Rubbeln durch kleinste Partikel. In höheren Konzentrationen wirken Fruchtsäuren (chemisch AHA Alpha-Hydroxy-Säure) keratolytisch, das heißt, sie lösen die Verbindungen der angesammelten, abgestorbenen Hautzellen und fördern damit deren Abstoßung. Darüber hinaus regen die enthaltenen Säuren – je nach Art und Höhe der Konzentration – die hauteigene Kollagenproduktion an, reduzieren feine Linien und können Pigmentverfärbungen ausgleichen. Bei öliger Haut beugen Fruchtsäuren zudem der Bildung von Mitessern und Hautunreinheiten vor. Die Hautbild wird verfeinert und die Haut wirkt klarer und frischer.

Die Behandlung ist jedoch nicht für alle Hauttypen geeignet. Besonders empfindliche Haut kann gereizt reagieren. Produkte mit Fruchtsäuren bedürfen daher in der Anwendung einer besonderen Sorgfalt.

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