Gesichtsöl

Filtern
    85 Produkte

    RATGEBER GESICHTSÖLE: SO FINDEN SIE DAS RICHTIGE ÖL FÜR IHREN HAUTTYP


    Ob für normale, ölige oder trockene Haut – Gesichtsöle gibt es für jeden Hauttyp. Mit ihrem einzigartigen Mix aus Nährstoffen und Vitaminen sind die luxuriösen Beautyöle eine echte Wohltat für Ihre Haut. Im Gegensatz zu Cremes, enthalten sie keinerlei Zusatzstoffe, wie Wasser, Duftstoffe oder Alkohole, sondern ausschließlich aktive Wirkstoffe, die unsere Haut nähren, ausbalancieren und heilen. Wie sie das richtige Öl für Ihren Hauttyp finden, zeigen wir Ihnen hier!

    Spieglein, Spieglein an der Wand, welches Gesicht ist das schönste im ganzen Land? Schönheit liegt natürlich im Auge des Betrachters. Doch es gibt eine Geheimwaffe, die unser Gesicht, unabhängig davon wie alt wir sind oder welchen Hauttyp wir haben, den ultimativen Beauty-Kick verleiht: Gesichtsöle. Die vermutlich älteste Form der Hautpflege erlebt seit einigen Jahren ein mehr als verdientes Revival. Wertvolle Inhaltsstoffe, wie gesättigte und ungesättigte Fettsäuren, eine Vielzahl an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen werden optimal von unserer Haut aufgenommen und verleihen ein gesundes und frisches Aussehen.

    Doch welches Gesichtsöl ist das richtige für mich? Bei all den schönen Facial Oils verliert man schnell die Orientierung, höchste Zeit also, sich einen Überblick zu verschaffen.


    EIN PAAR BASICS VORNEWEG


    Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Gesichtsöle einen unschönen Fettfilm auf der Haut hinterlassen und die Poren verstopfen. Genau das Gegenteil ist der Fall! Öle ziehen schnell ein und können sogar bei fettiger und unreiner Haut helfen. Gesichtsöle immer auf die mit Wasser oder Toner befeuchte Haut auftragen, oder sie mit einem Serum mischen. Das Öl verbindet sich mit der Feuchtigkeit und bildet eine Emulsion. In dieser Form können Feuchtigkeit und Wirkstoffe ideal von der Haut aufgenommen werden. Gesichtsöle können als tägliche Tages- oder auch Nachtpflege verwendet werden.

    Was bedeutet Komedogenität von Ölen? Komedogen leitet sich von dem lateinischen Fachbegriff für Mitesser, „Komedo“ ab. Komedogenität bezeichnet „die Eigenschaft, die Bildung von Komedonen in den Ausführungsgängen der Talgdrüsenfollikel zu fördern“, oder kurz gesagt, die Poren zu verstopfen. Öle haben unterschiedliche Komedogenitätsgrade und können so für verschiedenen Hauttypen abgestimmt werden. So kann reife und trockene Haut ein komedogenes Öl gut vertragen, während Mischhaut schon bei leicht komedogenem Öl problematisch reagieren kann. Die Skala bewegt sich von 0 bis 5, wobei 0 für nicht komedogen und 5 für stark komedogen steht.

    Grad 0-1: Öle, die die Poren nicht verstopfen und daher für fettige und unreine Haut gut geeignet sind. Grad 2: leicht komedogene Öle, die bei normaler bis trockener Haut keine Unreinheiten verursachen, bei Mischhaut noch ausprobiert werden können, aber von Akne-Problemhaut gemieden werden sollen. Grad 3-5: Mittel bis stark komedogene Öle, die die Poren von Mischhaut und unreiner Haut stark verstopfen können, bei sehr trockener und reifer Haut aber wahre Feuchtigkeitswunder bewirken können.


    GESICHTSÖLE FÜR NORMALE HAUT


    Normale Haut zeichnet sich unter anderem durch ihre Unkompliziertheit aus. Die Talgproduktion ist ausgeglichen – die Haut ist weder fettig noch trocken. Auch spannt und glänzt sie nicht, sondern fühlt sich gesund und geschmeidig an. Das Hautbild ist ebenmäßig – Rötungen, Mitesser oder gar Pickel entstehen nur selten. Menschen mit normaler Haut benötigen deswegen keine speziellen Pflegeprodukte. Ein sanfter Gesichtsreiniger, der morgens und abends verwendet wird, reicht in der Regel aus. Danach einen Toner auftragen, der die Haut erfrischt und befeuchtet. Den Abschluss bildet eine Feuchtigkeitscreme oder ein entsprechendes Gesichtsöl, das sanft in die Haut einmassiert wird. Mit zunehmendem Alter hat normale Haut allerdings die Tendenz trocken zu werden. Dann benötigt sie eine entsprechend intensivere Pflege. Geignete Öle sind unter anderem Arganöl, Kaktusfeigenöl, Wildrosenöl, Marulaöl oder Aprikosenkernöl.


    GESICHTSÖLE FÜR TROCKENE HAUT


    Das Merkmal trockener Haut ist ein kontinuierliches Spannungsgefühl. Die Haut ist dünn, feinporig und hat nur wenig Glanz. Aufgrund des fehlenden Fetts in Form von Talg, kann sie ihren natürlichen Schutzmantel nicht selbst aufrecht erhalten und reagiert deswegen empfindlich auf Temperaturveränderungen und andere Umwelteinflüsse. Trockene Haut ist oft spröde und leicht rissig – auch kann sie hin und wieder jucken. Dieser Hauttyp braucht viel Pflege. Dabei sollte darauf geachtet werden Produkte zu wählen, die wenige Inhaltsstoffe und keine synthetische Farbstoffe, Duftstoffe oder Alkohol enthalten. Für die Gesichtsreinigung deswegen nur sanfte Reiniger benutzen, die die Haut gleichermaßen mit Feuchtigkeit und Fett versorgen. Auch spielt die richtige Wassertemperatur eine Rolle. Sehr warmes oder heißes Wasser belastet den Säureschutzmantel zusätzlich und sollte vermieden werden. Nach der Gesichtsreinigung ein Serum, eine feuchtigkeitsspendende Creme und/oder ein reichhaltiges Öl auftragen. Geeignete Pflanzenöle sind zum Beispiel: Arganöl, Nachtkerzenöl, Granatapfelöl, Kokosnussöl, Mandelöl, Avocadoöl, Macadamianussöl, Pflaumenkernöl oder Sanddornöl.


    GESICHTSÖLE FÜR EMPFINDLICHE HAUT


    Der Übergang von trockener zu empfindlicher Haut ist oftmals fließend. Diesem Hauttyp fehlen häufig die natürlichen und schützenden Fette sowie Feuchtigkeit. Empfindliche Haut reagiert schnell auf Umwelteinflüsse und Temperaturveränderungen und neigt zu Irritationen, Entzündungen, Rötungen und Abschuppungen. Auch können allergische Reaktionen aufgrund von falschen Wasch- und Pflegeprodukten sowie Gefäßerweiterungen auftreten. Je nach Ausprägung ist ein Besuch beim Dermatologen ratsam. Es sollte auf jeden Fall ein besonderes Augenmerk auf die Inhaltsstoffe von Reinigungs-, Pflegeprodukten und Kosmetika gelegt werden. Eine optimale Pflege berücksichtigt die Trockenheit und die Empfindsamkeit der Haut gleichermaßen. Substanzen wie Alkohol oder starke Duftzusätze am besten ganz weggelassen. Stattdessen auf Pflegeprodukte und Kosmetika mit beruhigenden Wirkstoffen setzen, die die Hautschutzbarriere stärken. Gut geeignete Öle sind unter anderem: Aprikosenkernöl, Mandelöl, Kameliensamenöl, Avocadoöl, Tamanuöl, Borretschsamenöl oder Sanddornöl.


    GESICHTSÖLE FÜR FETTIGE UND UNREINE HAUT


    Fettige bzw. unreine Haut ist meist genetisch bedingt, kann aber auch durch hormonelle Schwankungen, Stress oder minderwertige Kosmetik hervorgerufen werden. Bei diesem Hauttyp laufen die Talgdrüsen auf Hochtouren. Da die Haut überproportional viel Fett produziert, verstopfen die Poren. Ein idealer Nährboden für Bakterien, die wiederum Entzündungen an den Talgdrüsen auslösen und damit Pickel und Mitessern verursachen können. Das Hautbild ist hier eher großporig – die Oberfläche oft mit einem feuchten bzw. öligen Film überzogen. Weil die oberste Hautschicht häufig schlecht durchblutet ist, wirkt das Gesicht oft fahl.

    Um die Poren frei zu halten und die Vermehrung der Bakterien zu verhindern ist eine gründliche aber dennoch sanfte Reinigung wichtig. Aggressive Reiniger, zu häufiges Waschen oder starkes Rubbeln, wirken sich eher negativ aus und sollten vermieden werden. Es empfiehlt sich morgens und abends mit einem pH-neutralen Reiniger das Gesicht zu waschen. Danach idealerweise einen Toner mit leicht desinfizierenden Eigenschaften verwenden. Um abgestorbene Hautzellen zu entfernen eignet sich ein Gesichtspeeling, das ein- bis zweimal pro Woche verwendet wird. Zum Schluss der Haut Feuchtigkeit in Form eines wasserbasierten Serums, einer leichten Feuchtigkeitscreme oder eines Gesichtsöls zurückgeben. In jedem Fall sollte dieser Hauttyp auf die richtige Komedogenität achten – sprich, Pflegemittel verwenden, die die Poren nicht zusätzlich verstopfen. Folgende Öle sind gut geeignet für diesen Hauttyp: Tamanuöl, Distelöl, Hanföl, Jojobaöl, Traubenkernöl oder Sonnenblumenöl.


    GESICHTSÖLE FÜR MISCHHAUT



    Bei Mischhaut handelt es sich um eine Kombination aus den vorhergehenden Hauttypen. Es treten sowohl feucht-fettige Hautstellen als auch normale bis trockene Bereiche auf. Meistens ist die T-Zone, d.h. Stirn, Nase und Kinn fettig-glänzend. In diesen Bereichen zeigen sich die gleichen Symptome wie bei fettiger Haut. Auch treten im öligen Bereich des Gesichts vermehrt Unreinheiten auf. Die Haut auf den Wangen ist dagegen normal oder trocken und kann leicht spannen. Auf der Wangenpartie können sich zudem kleine erweiterte Äderchen (Couperose) bilden. Mit steigendem Alter neigt Mischhaut dazu trocken zu werden.

    Durch die sehr unterschiedlichen Hautpartien bedarf es in Sachen Mischhaut einer differenzierte Pflege. Am besten mit einem sanften Reinigungsgel oder -schaum und lauwarmem Wasser das Gesicht waschen. Anschließend die öligen Gesichtspartien mit einem klärenden Toner behandeln. Ein- bis zweimal pro Woche sollte man außerdem ein Gesichtspeeling benutzen. Tagsüber empfiehlt sich eine feuchtigkeitsspendende Pflege, die nicht allzu rückfettend ist. Sind die Unterschiede bei Hautpartien ausgeprägt, kann auch zusätzlich eine reichhaltigere Pflege für die trockenen Partien verwendet werden. Hier ein Auswahl von geeigneten Ölen für diesen Hauttyp: Traubenkernöl, Cacayöl, Haselnussöl, Jojobaöl, Schwarzkümmelöl oder Sonnenblumenöl.


    GESICHTSÖLE FÜR REIFE HAUT



    Wichtige Hautbestandteile in der Dermis wie Kollagenfasern und elastische Fasern werden im Alter schwächer und die Elastizität der Haut lässt nach. Ebenso nimmt das Unterhautfettgebe ab, was dazu führen kann, dass Äderchen sichtbarer werden. Mit zunehmendem Alter sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Die Talg- und Schweißdrüsenproduktion lässt nach und die Haut bindet weniger Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist eine trockenere Haut mit zunehmender Faltenbildung. Insgesamt wirkt die Haut matter, wird dünner und bildet Altersflecken (gutartige Pigmentansammlungen).

    Eine reife Haut ist meist auch eine trockene Haut. Milde und rückfettende Reiniger mit einem niedrigen pH-Wert sind eine gute Wahl. Vor allem Balsame und Reinigungscremes mit einem hohen Fettanteil sind zu empfehlen. Aufgabe der Pflege ist es, der trockenen Haut wieder Feuchtigkeit zuzuführen. Eine feuchtigkeitsspendene Tagescreme und eine reichhaltige Nachtcreme sind eine gute Kombination. Die Anzahl der Zellteilungen ist in der Nacht besonders hoch. Dadurch können Nähr- und Vitalstoffe die Regenerationsprozesse der Haut besonders wirksam unterstützen. Besonders die Haut um die Augen und die Halsvorderseite sind anfällig für Falten und benötigen deshalb eine besondere Zuwendung. Passende Öle hierzu wären unter anderem: Avocadoöl, Nachtkerzenöl, Macadamianussöl, Sanddornöl, Cacayöl oder Wildrosenöl.