Reife Haut

Die Fähigkeit der Haut zur Zellteilung und damit zur Zellerneuerung nimmt im Alter ab. Wichtige Hautbestandteile wie Kollagenfasern oder Elastin werden im Alter schwächer und die Festigkeit der Haut lässt nach. Ebenso nimmt das Unterhautfettgebe ab, was dazu führen kann, dass Äderchen sichtbarer werden. Mit zunehmendem Alter sinkt der Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Die Talg- und Schweißdrüsenproduktion lässt nach und die Haut bindet weniger Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist eine trockenere Haut mit zunehmender Faltenbildung. Juckende Hornschichteinrissen mit Rötungen und Schuppenbildung sind keine Seltenheit. Insgesamt wirkt die Haut matter, wird dünner und bildet Altersflecken (gutartige Pigmentansammlungen).

Pflege für reife Haut: Eine reife Haut ist meist auch eine trockene Haut. Milde und rückfettende Reiniger mit einem niedrigen pH-Wert sind eine gute Wahl. Vor allem Balsame und Reinigungscremes mit einem hohen Fettanteil sind zu empfehlen. Aufgabe der Pflege ist es, der Haut Feuchtigkeit zuzuführen. Ein Gesichtsöl gefolgt von einer feuchtigkeitsspendene Tagescreme und eine reichhaltige Nachtpflege sind eine gute Kombination. Da die Zellteilungs-Aktivität ist in der Nacht besonders hoch ist, können Nähr- und Vitalstoffe die Regenerationsprozesse der Haut besonders wirksam unterstützen. Besonders die Haut um die Augen und die Halsvorderseite sind anfällig für Falten und freuen sich über eine besondere Zuwendung.