REINIGUNG

Natürliche Gesichtsreinigung

Gesunde Gesichtspflege beginnt mit der Reinigung

Für eine schöne und gesunde Haut ist die tägliche Gesichtsreinigung unentbehrlich. Eine gründliche Reinigung ist der erste wichtige Schritt einer Gesichtspflege-Routine. Eine sorgfältige Reinigung befreit die Gesichtshaut von Schmutz, Ablagerungen, Talg und abgestorbenen Hautschüppchen. In den folgenden Abschnitten geben wir Ihnen Tipps zur optimalen Gesichtsreinigung, warum eine tägliche Gesichtsreinigungsroutine so wichtig ist und Produkte die wir zur Gesichtsreinigung empfehlen.

Frau reinigt ihr Gesicht

Warum ist die tägliche Reinigung so wichtig?

Eine effektive Gesichtsreinigung befreit die Haut von Ablagerungen aus Talg, Pflegeresten, Make -up und Umweltbelastungen, die sich im Laufe des Tages auf der Haut und in den Poren ansammeln. Diese Ablagerungen behindern die Zellen am Atmen und können die Zell-Regeneration erschweren. Nicht nur Mitesser und Pickel, sondern auch frühzeitige Hautalterung kann die unerwünschte Folge von verstopften Poren sein. Die Gesichtsreinigung darf deswegen als Grundlage der Pflege nicht stiefmütterlich behandelt werden.

Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass man es mit der täglichen Reinigung übertreiben sollte. Durch eine aggressive und zu häufige Gesichtsreinigung wird der Haut unnötig strapaziert und macht sie anfällig für das Eindringen von Keimen und Bakterien. Erstrebenswert ist eine gründliche aber gleichzeitig schonende Reinigung. Es reicht aus, das Gesicht zweimal pro Tag, am besten morgens und abends, oder nach dem Sport zu reinigen. Besonders die Reinigung am Abend sollte gründlich erfolgen, bei normaler und trockener Haut kann der Waschgang morgens dagegen eher reduziert ausfallen.

Dazu eine wöchentliche Intensivreinigung (z.B. durch Peelings oder Gesichtsmasken) ist für normale Haut völlig ausreichend. Wer zu fettiger Haut neigt, macht auch mit zwei bis drei Peelings in der Woche nichts verkehrt. Übrigens empfiehlt es sich das Gesicht mit lauwarmem Wasser zu waschen. Heißes Wasser begünstigt den Austrocknungseffekt. Auch all zu lange Waschrituale (nicht nur bei der Gesichtsreinigung, sondern vor allem auch beim Duschen oder Baden) sind nicht empfehlenswert.

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Face Scrub Kimberly Sayer
Fruit Enzyme Cleanser von Naturallogic
Halleluja Cleanser Antipodes
 

 

Welche Inhaltsstoffe sollte ich vermeiden?

Herkömmliche Gesichtsreiniger setzen oft auf das Tensid Natriumlaurethsulfat für eine starke Schaumwirkung, diese jedoch reizt die Haut und steht unter dem Verdacht, Krebs zu erzeugen. Da Sodium Laureth Sulfate (die englische Übersetzung, die man oft in den Inhaltsangaben liest) mit den Proteinbausteinen unserer Zellen reagiert, lässt es Hornschicht und Haare aufquellen, so dass oft deutlich mehr Fett entfernt wird, als gut ist. Die Haut wird spröde, kann jucken, schuppen und sich röten.

Zudem enthalten viele Reiniger Mineralöl (Petrolatum, Vaseline), damit sich der Reiniger gut verteilen lässt. Mineralöl ist zwar per se nicht schädlich für die Haut, jedoch dichtet es die Haut ab, so dass sie nicht mehr atmen kann und träge wird und der natürliche Regenerationsprozess der Haut verlangsamt wird. Schließlich enthalten viele herkömmliche Reiniger synthetischen Duftstoffe, Propylenglykol oder PEGs, die allesamt Allergien auslösen können und schädlich für die Haut sind.

Die unmittelbare Folge dieser Reiniger ist, dass sie die Haut zu stark reinigen und ihr schützende Lipide entziehen (Kennen Sie dieses Spannungsgefühl auf der Haut, nach der Reinigung?) oder sie hinterlassen einen feinen unsichtbaren Film auf der Haut, der zwar kaum auffällt, aber die Poren verstopft.

Hochwertige natürliche Gesichtsreiniger hingegen verwenden sanfte Schaummittel aus pflanzlichen Inhaltsstoffen (z.B. Zuckertenside wie Coco Glucoside oder Capryl Glucoside), nährstoffreichen Pflanzenölen und Inhaltsstoffen wie Holzkohle und Ton, um die Haut zu reinigen ohne sie zu irritieren und zu reizen.
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Welcher Gesichtsreiniger ist der Richtige für mich?

Gesichtsreiniger gibt es in einer Vielzahl von Formeln, darunter Balsame, Öle, Milch, Cremes, Gele, Peelings, Schäume, Mizellenwasser und Tücher. Bei der Auswahl des passenden Reinigers ist zunächst der Hauttyp zu berücksichtigen, aber auch Gewohnheiten und eventuelle Hautprobleme spielen eine Rolle. Als Faustregel gilt, dass trockene und reife Hauttypen normalerweise zu einem pflegenden Balsam oder Öl greifen, während fettige und zu Akne neigende Hauttypen nach Schaum oder Gelen suchen. Allerdings muss man hier etwas einschränken, denn ein sanfter Reinigungsschaum kann auch für trockene Haut gut sein und ein Öl-basierter Reiniger ist häufig die richtige Wahl, um einen öligen Teint auszugleichen.

Welches ist der richtige Gesichtsreiniger für mich?

Zunächst also auf Hautbedürfnisse und Gewohnheiten achten, aber es empfiehlt sich auch verschiedene Reinigungstypen einfach mal auszuprobieren bis man den Richtigen gefunden hat (und das am besten im Sommer sowie im Winter, denn die Haut wird in den verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Bedürfnisse haben).

Generell gilt, die Haut sollte nicht austrocknen, da sie dann versucht, ihre Ölschicht wieder aufzubauen und mehr Öl erzeugt. Die Haut wird dann fettiger. Auch ist trockene Haut anfälliger für Hautunreinheiten und Pickel. Es ist immer besser einen milden Reiniger zu benutzen, auch wenn man zu öliger oder unreiner Haut neigt. 

Wie reinige ich richtig?

Die Art und Weise wie wir unser Gesicht abends reinigen ist besonders wichtig, insbesondere wenn wir Make-up oder Sonnenschutz tragen oder an einem Ort mit mehr Umweltverschmutzung leben, wie zum Beispiel in der Stadt.

Unabhängig vom Hauttyp ist ein Reinigungsmittel auf Ölbasis (Balsam, Creme, Öl oder Milch) oft eine gute Wahl, um Ablagerungen „abzuschmelzen“. Öl wirkt wie ein Magnet und zieht ölähnliche Bestandteile auf der Haut, wie Fette, überschüssiges Sebum oder Make-up an. Ölbasierte Reiniger werden mit trockenen Händen auf das trockene Gesicht einmassiert. Wasser wird hierbei nicht gebraucht und würde diese Art von Reiniger nur behindern.

Die Augen stellen in doppelter Hinsicht eine Herausforderung dar. Zum einen verfügt die Haut um die Augen nur über wenige Talgdrüsen und ist daher trockener und sensibler. Zum anderen ist Augen-Make-up oft lang anhaltend und nicht einfach zu entfernen. Um Augen-Make-up zu entfernen empfiehlt es sich, zwei feuchte Baumwollpads mit einer kleinen Menge Reiniger zu tränken, und damit Mascara und Eyeliner sanft zu entfernen. Danach mit lauwarmem Wasser und einem saubere Tuch den Reiniger und Make-up entfernen.

An diesem Punkt haben einige die Gesichtsreinigung abgeschlossen. Wenn man aber fettige, oder zu Unreinheiten neigende Haut hat oder eine Menge Make-up trägt, könnte eine doppelte Reinigung (double-cleansing) durchaus angebracht sein. Das bedeutet in der Regel, dass nachdem die Reinigung mit einem ölbasierten Reiniger abgeschlossen ist, mit einem auf Wasser basierenden Reinigungsmittel wie einem Gel oder Schaum nachbehandelt wird. Damit wird eine noch gründlichere Reinigung erzielt.

Besonders für diejenigen, die einer öligen T-Zone haben oder dazu neigen verstopfte Poren zu haben, ist eine doppelte Reinigung der richtige Ansatz. Öl wirkt wie ein Magnet und zieht öl-ähnliche Bestandteile auf der Haut, wie Fette, überschüssiges Sebum oder Make-up an.

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